• Neuötting

  • Tourist-Information Neuötting
    Ludwigstraße 12
  • 84524
  • Neuötting
  • Deutschland
  • +49 (0)8671 88371-13
  • www.neuoetting.de
  • tourismus(at)neuoetting.de
  • Neuötting, am Schnittpunkt von zwei wichtigen Handelswegen gelegen, wird in einer Urkunde von 1231 erstmals erwähnt. Die Siedlung war zu diesem Zeitpunkt bereits Zollstation und mit Toren und Mauern befestigt. Handel und Gewerbe sowie die blühende Innschifffahrt verhalfen der Stadt rasch zu wirtschaftlichem Wohlstand.

    Die Stadt bietet neben dem mittelalterlichen Stadtbild auch eine Vielzahl an modernen Geschäften und Boutiquen, die einen Besuch in Neuötting lohnenswert machen.

    Stadtmuseum

    Das 1996 neu eröffnete Stadtmuseum befindet sich am westlichen Ende des Stadtplatzes im ehemaligen Kastenhaus des Klosters Baumburg. Die Themenbereiche reichen von der Stadtgründung über die Land- und Bürgerwehr bis hin zu Handel und Wirtschaft. Die für Neuötting so bedeutende Innschifffahrt wird ebenso dargestellt wie die kurze Episode der Dampfstraßenbahn. Im sich verjüngenden Dachgeschoss beeindruckt der Renaissance-Dachstuhl als das größte Exponat der Dauerausstellung.

    Stadtpfarrkirche St. Nikolaus
     
    Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus ist eine beeindruckende spätgotische Hallenkirche, deren Turm schon von weitem sichtbar ist. Sie ist Ausdruck des Wohlstands, den die Neuöttinger Bürgerschaft im Mittelalter durch Handel und herzogliche Privilegien erlangte. Die an das Langhaus angebauten, niedrigen Seitenkapellen sind den einzelnen Handwerkszünften der Bürgerschaft gewidmet. Der 75 Meter hohe Turm an der Chornordseite endet in einem steinernen krabbenbesetzten Spitzhelm.
    Der Baumeister der Kirche war Hans von Burghausen, der unter anderem auch bedeutende Kirchenbauten in Landshut, Straubing, Salzburg und Wasserburg ausgeführt hat. Der Baubeginn von Chor und Turm war 1410, das Langhaus folgte ab 1484. Erst 1622 wurde durch den Baumeister Veit Schmidt an Stelle der provisorischen Flachdecke das steinerne Gewölbe eingezogen. Die Netzrippen im Langhaus folgten erst 1878 an Stelle des Renaissancestucks. Die Orgelempore stammt aus dem Jahr 1642 und ist eine Stiftung des Neuöttinger Bürgermeisters Christoph Lohner. Der hohe und weite, hell verputzte Innenraum überrascht durch seine Lichtfülle. Die Ausstattung ist weitgehend neugotisch.

    Burghauser Tor
    Mehrgeschossiger Bau mit spätgotischem Kreuzrippengewölbe. Spätmittelalterliches Krüppelwalmdach mit Dachreiter


    Stadtplatz mit Arkadengängen    
    Zu den Sehenswürdigkeiten zählt vor allem der weitläufige, in Inn-Salzach-Bauweise angelegte Stadtplatz. Die meisten Bürgerhäuser mit den dekorativen Fassaden, lauschigen Laubengängen und Schwibbögen entstanden nach dem großen Stadtbrand von 1797. Hinter den prachtvollen Fassaden verbergen sich zahlreiche schmucke Innenhöfe mit südländischem Flair. Bei einem Rundgang kann man viele liebevolle Details an den historischen Gebäuden entdecken. In den Laubengängen und Arkaden macht das Bummeln auch bei schlechtem Wetter Spaß.


    Landshuter Tor
    Wohnhaus mit Torbogen, erbaut 1953/54. Wiederaufbau des Vorgängers von 1230. Das Rückgebäude mit Turmstumpf stammt aus dem 15. Jahrhundert.


    Hl. Geist Spitalkirche
    Ehemalige Spitalkirche des 1423 gegründeten Heilig-Geist-Spitals. Die Saalkirche ist baulich mit dem ehemaligen Spitalgebäude verbunden und wurde um 1500 unter Beibehaltung der südlich anschließenden Kapelle von 1423 erbaut. In den Jahren 1590/1591 erfolgte die Erweiterung der Kapelle um ein Langhaus mit Orgelempore sowie die Einziehung eines Netzgewölbes an Stelle der früheren Flachdecke.
    Die reiche Rokoko-Hochaltaranlage stammt ursprünglich aus der Dominikanerkirche Landshut und wurde 1789 hierher verbracht. Das Mittelbild des Altars zeigt eine Ikone des 15. Jahrhunderts, »Maria Schnee«, ein Abbild des Gnadenbildes in S. Maria Maggiore, Rom.


    Kirche Alzgern
    Kath. Stadtpfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt, stattlicher und reich ausgestatteter Kirchenbau. Der Ursprungsbau weist ins spätromanische 13. Jahrhundert zurück, ein Vorgängerbau in Holzbauweise ist anzunehmen. In der Zeit der Gotik erfolgte die Einwölbung des Langhauses und der Anbau eines um zwei Joche vergrößerten Chorraumes. Ende des 18. Jahrhunderts wird die Kirche durchgreifend im Zeitgeschmack des Rokoko umgestaltet. Dabei wurden neue Fenster ausgebrochen und das gotische Rippengewölbe in ein Tonnengewölbe mit Stichkappen umgewandelt. Im Jahr 1788 freskiert der Maler Joseph Soll aus dem Rupertiwinkel das gesamte Gewölbe.

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